Ramanspektroskopie

LabRAM ARAMIS

:
Labor 08
:
:
Horiba JobinYvon
:
:
Optisch
Materialien
Zerstörungsfrei
Ortsfest
Metall
Kunststoff
Flüssigkeit
Nur geschultes Personal
Analytik

Bei der Raman-Spektroskopie wird die zu untersuchende Materie mit monochromatischem Licht, üblicherweise aus einem Laser, bestrahlt.
Findet eine Wechselwirkung zwischen einem Molekül oder einem Kristall und einem Photon statt, kommt es mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit zu einer bleibenden Energieübertragung zwischen dem anregenden Photon und der angeregten Materie. Dabei ändert sich die Rotations- und Schwingungsenergie des beteiligten Moleküls bzw. die Schwingungsenergie in einem Kristallgitter.
Die Energiedifferenz zwischen eingestrahltem und gestreutem Photon wird als Raman-Frequenzverschiebung bezeichnet und ist charakteristisch für das streuende Molekül oder den Kristall.
Aus dem erhaltenen Spektrum lassen sich, ähnlich dem Spektrum der Infrarotspektroskopie, Rückschlüsse auf die untersuchte Substanz ziehen.

Einsatzgebiet

Qualitative und Quantitative Analyse von flüssigen und Festen Proben
Qualitative und Quantitative Bestimmung in Wasser gelöster Stoffe
Mapping von Oberflächen
In Situ Messungen in elektrochemischen Zellen unter inerter Atmosphäre

Spezifikation 

LabRAM ARAMIS© Raman Mikroskop
Motorisierter xy-Tisch für automatische Mapping von Oberflächen
Objektive 10x, 50x, 100x Makroobjektiv 50x
Pinhole fur konfokales Messen. ( Ortsaufgelöst in z Richtung)
Interner HeNe-Laser mit 633nm, Zwei Diodenlaser mit 532nm und 473nm.
Faseropik für 532nm für externe Messungen

Probenanforderungen

Feste Proben
Maximale Grösse: 20cmx20cm
Maximale Höhe: 10 cm
Proben für das Mapping müssen eine Glatt und Eben sein.
Korrosive und an Luft nicht beständige Proben können in geschlossenen Küvetten/Behältern gemessen werden.

  • DSCN6291.jpg
Technologiefeld